Jubiläum in München
Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München I feiert in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen. Ihre Geschichte reicht bis ins Jahr 1924 zurück, als Reformierte in München einen Verein gründeten. 1926 entstand daraus die selbstständige Kirchengemeinde.
Zum Festgottesdienst am kommenden Sonntag, 13. September, kommt Kirchenpräsidentin Susanne Bei der Wieden nach München und wird die Predigt halten. Anschließend startet ein Gemeindefest mit dem Motto: Let´s party.
Nach ihrer Gründung 1926 entwickelte sich die Gemeinde erst nach dem Zweiten Weltkrieg kontinuierlich. Viele reformierte Flüchtlinge und Vertriebene kamen nach München, darunter viele aus Osteuropa. Eine wichtige Etappe für die Gemeinde war der Erwerb eines Grundstücks an der Reisingerstraße 11. Dort kaufte die Gemeinde 1951 eine Ruine, die anschließend zum Gotteshaus umgebaut wurde. Seit 1952 werden an diesem Ort Gottesdienste gefeiert. Der Standort ist damit seit mehr als 70 Jahren Mittelpunkt des reformierten Gemeindelebens in München.
1970 wurde die inzwischen stark gewachsene Gemeinde geteilt. Östlich der Isar entstand die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde München II. München I zählt heute rund 1300 Gemeindeglieder, die zum Teil weit westlich von München wohnen.
2010 schließlich sanierte und modernisierte die Gemeinde das Haus in der Reisingerstraße. „Wer in unser Gemeindezentrum kommt, sieht nun auf den ersten Blick, wie wir ticken“, beschreibt Pfarrerin Heike Blikslager. Es entstanden ein schlichter Gottesdienstraum und im Foyer eine Multifunktionsfläche.
Den Abschluss des Jubiläumsjahres bildet am 31. Oktober der ReformationsGottesdienst für alle reformierten Gemeinden der Region.
10. September 2026
Ulf Preuß, Pressesprecher
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